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Samstag, 19. Februar 2011

Achtung, fertig, Wahlkampf los!


Heute war es soweit, die erste Standaktion fand für die Landratskandidierenden in Oberwil und Therwil statt. Um 9 Uhr fanden wir uns vor dem Coop in Oberwil ein und stellten den Stand auf. Schon bald kamen die ersten Interessierten, die wir dann auch ausgiebig mit Wahlmaterial, Bleistifte, Gummibärchen und Einkaufsjetons versorgt haben.

Aber nicht nur die SP war vor dem Coop präsent, auch die Grünen und die BDP versuchten fleissig Wählerinnen und Wähler abzufangen. Doch die SP hatte mit ihrem Stand mehr Aufmerksamkeit als die anderen Parteien und konnte dadurch die Leute an ihren Stand locken. Auch meine mit Hand beschriftete Postkarten kamen gut bei den Leuten an.

Dank dem Sorgenbarometer, dass die Leute bei mir ausfüllen konnten, gab es hoch interessante Gespräche! Sei es mit einer frisch Zugezogene oder einem Familienvater, alle konnten bei mir ihre Anliegen abladen und darüber diskutieren.

Ich freue mich jedenfalls auf den nächsten Samstag, da werden wir in Therwil (vor dem Coop) und Ettingen (vor dem Migros) unsere Standaktionen haben.

Adrian Mangold (links) und Christoph Hänggi, Bisher (rechts)
bei der Standaktion.

Mittwoch, 9. Februar 2011

It's MUBA time

 
Waschmaschinen, FCB, Weine und Kleider. Die Muba bietet für alle Besucher etwas, ob jung oder alt. Und inmitten all dieser Stände findet man die kleine rote Insel - die SP. 
Es vergeht keine Minute, bei der es nicht zu intensiven Diskussionen am Stand kommt. Sei es mit Parteimitgliedern über das neue Parteiprogramm oder mit Interessierten über die allgemeine Wirtschaftslage. Ab und zu verstrickt man sich noch in ein Gespräch mit einem SVP-Standnachbar über die aktuellen Abstimmungen. Man sieht, es ist immer etwas los an der MUBA.

Es würde mich sehr freuen, wenn ich das eine oder andere bekannte Gesicht am Stand antreffen würde. Und für Diskussionen bin ich stehts bereit ;-) . Der Stand steht im 2.1 und trägt die Nummer L22.  Meine Präsenszeiten sind: Donnerstag: 12:00-17:00, Samstag: 12:00-16:00 Sonntag: 12:30-17:00

"Also, me gseht sich a de MUBA."
 
Hier noch ein paar Eindrücke in Bildform:
 

Donnerstag, 6. Januar 2011

Morgenstund hat Dreikönigstagsbrötli im Mund

5 Uhr. Duschen und startbereit, um in den dunklen Morgen hinauszugehen. Was steht auf dem Programm? Genau, Wahlkampf. Heute am Dreikönigstag ist die SP spendabel und schenkt allen ein Dreikönigtagsbrötli, dass den Z'Nüni-Kaffi versüssen soll. Um 6:30 sind die Weggli dann da. Fein säuberlich werden sie in die vorgefertigten "Güggli" abgepackt und in einem Körbli bereit gelegt, um sie dann den Pendlern in die Hand zu drücken. Nach rund 2 Stunden ist die Arbeit getan und die 300 Brötli waren beim Bahnhöfli Oberwil an die hungrige Kundschaft verteilt und die konnten dann gestärkt in den Tag starten. Und was soll schon schief gehen, wenn man gestärkt in den Tag startet? Und gemeinsam gestärkt in den Tag macht doch vieles einfacher.

Darum:
Gemeinschaft stärken - SP WÄHLEN!
Und natürlich allen noch einen schönen Dreikönigstag! =)
(Auch wenn nicht jeder König oder jede Königin geworden ist ;-))
Hier noch ein Blick in das "Körbli":

Donnerstag, 18. November 2010

Baslerinnen und Basler, wehrt euch!

Zuerst das Läckerlihuus, jetz die BaZ. Die ehemals traditionelle Basler Produkte fallen nach und nach in die Hände von Zürchern. Und nicht irgendwelchen Zürchern, nein, sogar noch in SVP Hände. Bei den Läckerlis gab es schon unzählige Umstellungen. Die ehemals "Baselbieter" Rahmdääfeli heissen nun "Originale Basler" Rahmdääfeli oder es gibt neuerdings Läckerli in Zürcher Drümmeli, was ein absolutes NO-GO für die Baslerinnen und Basler ist. Dennoch gab es hier die Möglichkeit auf Migros oder Coop Produkte auzuweichen.

Doch nun im letzten Frühling die Übernahme der Basler Zeitung durch den Tito Tettamanti, danach kam Somm in Basel an die Macht. Seither verpestet er die Kommentarspalte regelmässig mit seinen populistischen SVP-Voten und offensichtlichen SP-Bashing. Doch der totale Tiefpunkt war noch nicht erreicht, es kam noch schlimmer.

Sonntag früh, ich geniess meinen Kaffee am Frühstückstisch, die Welt ist noch in Ordnung. Plötzlich piepst mein iPhone. Ich schau darauf und da steht: "Christoph Blocher übernimmt Mandat bei der Basler Zeitung". Da blieb mir schon fast das Gipfeli im Hals stecken. Ende aus, die BaZ ist bald tot. Das war mein erster Gedanke und mein zweiter:

Wir übergeben die BaZ nicht kampflos diesem Kapitalisten-Blocher!

Bald, sehr bald, formte sich Widerstand gegen diese "Übernahme" die unter dem Deckmantel eines "Beratungsmandat" steht. Wer es glaubt. Somm und Blocher sind dicke Freunde, nicht umsonst hat Somm eine Biografie über Blocher geschrieben. Und da soll es nun nur "geschäftlich" sein? wer das glaubt wir definitiv selig. Und dann noch die Forderung von Blocher "10% mehr Rendite im 2011", völlig utopisch. Mit dem SVP Kurs muss man davon ausgehen, das die Leserzahlen sinken und im Gegenzug (um das Ziel zu erreichen) müssen dann die Arbeiter leiden. Schlechtere Arbeitsbedingungen, Entlassungen, Outsourcing sind die Folgen von dieser Gewinnsucht. Die Zukunft von der BaZ kann man auf jedenfall schon grob skizzieren.

Die BaZ wird zum SVP Blatt umgebaut und wird auf nationaler Ebene zu einer rechtsbürgerlichen Zeitung!

Von wegen die BaZ sei bis jetzt ultralinks gewesen. Mag sein dass sie Mitte-Links war, aber sicher nicht so offensichtlich wie sie jetzt rechts ist. Aber das Mitte-Links hat auch seine Gründe: Die Leserschaft war eher Links. Und eine Zeitung schreibt halt eher, was die Leserschaft lesen will. Alles andere wäre Selbstmord.

Die Zukunft ist düster, heisst aber nicht, dass wir, die Bevölkerung, nichts dagegen unternehmen können.
Es ist an der Zeit aufzustehen und unsere Meinung zu sagen.
Es ist an der Zeit, auf die Strasse zu gehen und lauthals unsere Forderungen zu rufen.
Es ist Zeit, die BaZ wieder unabhängig zu machen. 

Unterstützt die Bewegung!  Geht auf www.freie-medien.ch oder auf www.rettet-basel.ch und unterschreibt die Petition (mit schon über 10'000 Unterschriften) und unterstützt die Bewegung.
Zudem fand heute eine Kundgebung vor der BaZ Redaktion statt mit über 80 Leuten! Vielen Dank!

Zusammen schaffen wir es!
Ändere was dich stört!