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Mittwoch, 9. Februar 2011

It's MUBA time

 
Waschmaschinen, FCB, Weine und Kleider. Die Muba bietet für alle Besucher etwas, ob jung oder alt. Und inmitten all dieser Stände findet man die kleine rote Insel - die SP. 
Es vergeht keine Minute, bei der es nicht zu intensiven Diskussionen am Stand kommt. Sei es mit Parteimitgliedern über das neue Parteiprogramm oder mit Interessierten über die allgemeine Wirtschaftslage. Ab und zu verstrickt man sich noch in ein Gespräch mit einem SVP-Standnachbar über die aktuellen Abstimmungen. Man sieht, es ist immer etwas los an der MUBA.

Es würde mich sehr freuen, wenn ich das eine oder andere bekannte Gesicht am Stand antreffen würde. Und für Diskussionen bin ich stehts bereit ;-) . Der Stand steht im 2.1 und trägt die Nummer L22.  Meine Präsenszeiten sind: Donnerstag: 12:00-17:00, Samstag: 12:00-16:00 Sonntag: 12:30-17:00

"Also, me gseht sich a de MUBA."
 
Hier noch ein paar Eindrücke in Bildform:
 

Sonntag, 30. Januar 2011

Ein Theater um das Theater!


Kunst ist Geschmacksache. Die einen mögen Van Gogh Bilder, andere die Oper und wieder andere gehen gerne ins Ballett. Für die beiden letztgenannten Anlässe gibt es in der Region eine gute Adresse - das Theater Basel. Unser Theater ist einfach spitze, das hat es schon in verschiedenen Produktionen bewiesen, u.a. im „AIDA am Rhein“ oder die Theateraufführungen in Augusta Raurica. Spitzenleistungen fordern natürlich ihren Preis und die werden von Zuschauern wie auch vom Staat gemeinsam getragen. Am 13. Februar stellt sich nun die Frage: Wie wird es mit dem Theater Basel weitergehen? Bis jetzt bezahlt der Kanton Baselland rund 4,5 Millionen Franken an Subventionen und der Stadtkanton etwa 38 Millionen Franken. Der Anteil von Abonnenten aus dem Baselbiet im Theater beträgt rund 45%. Für die nächsten 4 Jahren werden zusätzlich 17 Millionen an Subventionen investiert. Wenn man nun sieht, dass fast die Hälfte des Theaterpublikums aus dem Baselland kommt und wir lediglich 20% der Gesamtsubventionen bezahlen, muss man schon sagen: Wieso macht man wegen einem solchen kleinen Betrag (Gesamtausgaben gemäss Budget 2011: 2.736 Milliarden Franken) ein derartiges Theater? Haben wir nicht wichtigere Probleme in diesem Kanton?
Deshalb sage ich JA zu den Theatersubventionen.

Adrian Mangold
JUSO/SP

Leserbrief für den Birsigtaler Bote vom 3.Februar 2011

Donnerstag, 18. November 2010

Baslerinnen und Basler, wehrt euch!

Zuerst das Läckerlihuus, jetz die BaZ. Die ehemals traditionelle Basler Produkte fallen nach und nach in die Hände von Zürchern. Und nicht irgendwelchen Zürchern, nein, sogar noch in SVP Hände. Bei den Läckerlis gab es schon unzählige Umstellungen. Die ehemals "Baselbieter" Rahmdääfeli heissen nun "Originale Basler" Rahmdääfeli oder es gibt neuerdings Läckerli in Zürcher Drümmeli, was ein absolutes NO-GO für die Baslerinnen und Basler ist. Dennoch gab es hier die Möglichkeit auf Migros oder Coop Produkte auzuweichen.

Doch nun im letzten Frühling die Übernahme der Basler Zeitung durch den Tito Tettamanti, danach kam Somm in Basel an die Macht. Seither verpestet er die Kommentarspalte regelmässig mit seinen populistischen SVP-Voten und offensichtlichen SP-Bashing. Doch der totale Tiefpunkt war noch nicht erreicht, es kam noch schlimmer.

Sonntag früh, ich geniess meinen Kaffee am Frühstückstisch, die Welt ist noch in Ordnung. Plötzlich piepst mein iPhone. Ich schau darauf und da steht: "Christoph Blocher übernimmt Mandat bei der Basler Zeitung". Da blieb mir schon fast das Gipfeli im Hals stecken. Ende aus, die BaZ ist bald tot. Das war mein erster Gedanke und mein zweiter:

Wir übergeben die BaZ nicht kampflos diesem Kapitalisten-Blocher!

Bald, sehr bald, formte sich Widerstand gegen diese "Übernahme" die unter dem Deckmantel eines "Beratungsmandat" steht. Wer es glaubt. Somm und Blocher sind dicke Freunde, nicht umsonst hat Somm eine Biografie über Blocher geschrieben. Und da soll es nun nur "geschäftlich" sein? wer das glaubt wir definitiv selig. Und dann noch die Forderung von Blocher "10% mehr Rendite im 2011", völlig utopisch. Mit dem SVP Kurs muss man davon ausgehen, das die Leserzahlen sinken und im Gegenzug (um das Ziel zu erreichen) müssen dann die Arbeiter leiden. Schlechtere Arbeitsbedingungen, Entlassungen, Outsourcing sind die Folgen von dieser Gewinnsucht. Die Zukunft von der BaZ kann man auf jedenfall schon grob skizzieren.

Die BaZ wird zum SVP Blatt umgebaut und wird auf nationaler Ebene zu einer rechtsbürgerlichen Zeitung!

Von wegen die BaZ sei bis jetzt ultralinks gewesen. Mag sein dass sie Mitte-Links war, aber sicher nicht so offensichtlich wie sie jetzt rechts ist. Aber das Mitte-Links hat auch seine Gründe: Die Leserschaft war eher Links. Und eine Zeitung schreibt halt eher, was die Leserschaft lesen will. Alles andere wäre Selbstmord.

Die Zukunft ist düster, heisst aber nicht, dass wir, die Bevölkerung, nichts dagegen unternehmen können.
Es ist an der Zeit aufzustehen und unsere Meinung zu sagen.
Es ist an der Zeit, auf die Strasse zu gehen und lauthals unsere Forderungen zu rufen.
Es ist Zeit, die BaZ wieder unabhängig zu machen. 

Unterstützt die Bewegung!  Geht auf www.freie-medien.ch oder auf www.rettet-basel.ch und unterschreibt die Petition (mit schon über 10'000 Unterschriften) und unterstützt die Bewegung.
Zudem fand heute eine Kundgebung vor der BaZ Redaktion statt mit über 80 Leuten! Vielen Dank!

Zusammen schaffen wir es!
Ändere was dich stört!